NEUE WERKE - ABSTRAKT EXPRESSIONISTISCH
Einige der Werke waren ein Teil meiner Ausstellung an der Kunstmauer in Blomberg 2019

Leben

Diese Komposition wird beherrscht von

der Gegensätzlichkeit des Leichten, Durchlässigen und seiner Intransparenz. 
Es sind die Lebensfarben, die diese Emotionen vermitteln. Eine Ruhe, gegeben durch die grünen Farbtöne in der mittleren Achse des Werkes, verbindet die oberen und unteren Farbwelten miteinander. 
Zwei Blickachsen verführen die Augen des Betrachters, einmal durch das transparente und träumerische türkis, was Luft und innerliche Freiheit vermittelt und das energetische und lebendige fast

bedrohliche Rot-orange, was die Energie des Lebens vermittelt.
Durch den komplementären-Farbkontrast wirkt das Rot energetisch und doch zur gleichen Zeit verbirgt es eine gewisse

Ruhe durch die Zusammenstellung zu den

grünen Farbwelten, die es tragen.
Es spiegelt die Natur, das Leben und

unsere Energie, die durch sie und mit ihr überlebt.

Tote oder lebendige Farbe des Lebens

Was bedeuten die grünen Farbtöne-das satte Grün für uns? Spiegelt Grün die tote oder doch die lebendige, atmende Farbe des Lebens, die durch das Licht und vom Licht lebt und belebt wird? Eine Mischung aus Ruhe, Hoffnung, Kraft und einer fließenden Bewegung durch Erd-

Wasser-Farbnuancen entfalten sich in diesem Werk.

Sie erzeugen Bewegung, indem sie miteinander agieren.
Das Werk vermittelt zwei Gegensätzlichkeiten miteinander, die Ruhe und die Bewegung
(das Leben in sich).
Keine der eingesetzten Farben herrscht alleine im Werk, sondern sie kräftigen sich gegenseitig. Der leuchtende Wasser-Farbton, der an kleinen Stellen eingesetzt wurde, trägt trotz seines kleinen Anteils, die gleiche Rolle, wie die dominierenden Farben der Grün und Erdtöne im Werk.

Er wird durch die ihn umgebenden Gelb und Ockerfarbtöne hervorgehoben. Nicht der Farbanteil, sondern die Zusammensetzung mit anderen Farben in einer Komposition verleihen ihm seine eigene und individuelle Aussage.

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Acryl, Pigmente und Pastel auf Leinwand
Material: Spachtel, Pinsel, Löffel
100x70

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Acryl, Pigmente und Pastel auf Leinwand
Material: Finger, Spachtel, Pinsel, Löffel
140x120

Schattenspiel der Farben einer Kirschblüte

Durch ein junges Grün in den Himmel zu schauen- Farb/Lichtreflexe

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Acryl-Kreide auf Leinwand 50x50cm

Ölfarbe-Kreide auf Leinwand 50x50cm

Die Verborgene Komposition

Diese Komposition ist eine Inspiration aus der Quelle der Natur.
Es sind Gegensätzlichkeiten, die zum Vorschein kommen. Es sind Tiefen, Lichterscheinungen, Transparenz und deren verborgene Energien. Die Frage des Bestehenden und des wieder Erlöschenden kommt hier zum Ausdruck.
Das Werk wird nicht von einer Farbe beherrscht, sondern jede einzelne Schattierung, so wie in der Natur führt zu einer einheitlichen Erscheinung. 
Reflexionen und die entstehenden stillen Flächen werden durch die Farbflächen und Striche deutlich. Das Kadmium Gelb verschafft die reflektierenden Linien, die das Verborgene und Gegebene erstmals zum Vorschein bringen. Diese reflektierenden Linien erzeugen das Gefühl von Licht durch die Zusammenstellung mit fast weißen Farbnuancen. Sie fügen dem Ganzen eine Lebendigkeit hinzu, trotz der dunklen ausgewählten Blaunuancen.
Verborgenes, Bestehendes, Energie und Besinnung durch den Moment des Verweilens in der Natur sind die tragenden Elemente dieses Werkes

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Acryl, Pigmente auf Leinwand
Material: Spachtel, Pinsel, Löffel
120x80cm

Quelle

Die Verborgene Komposition

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Die Schatten des Ichs

Der begleitende Schatten des Ichs spiegelt die eigene Suche des Individuums nach sich selbst, die Suche nach dem eigenen ICH.
Die Reise durch das Leben, die uns innerlich verfolgt, spiegelt sich in einer malerischen Welt wieder. Hell und dunkle Farbwelten aus ein Zusammenspiel von blau-violetten Farbtönen in der Kombination mit deren Komplementären Farbtöne. Der Schatten und sein Ich beginnen unten in der rechten Hälfte des Bildes ihre Reise und verwandeln sich im Lebensweg in die leuchtende Figur mit ihrem Begleiter. Es verwandelt sich in das handelnde DU und das innerliche selbst definierte ICH. Es herrscht eine gewisse Melancholie, Sehnsucht und Hoffnung in diesem Werk.
Die weißen Farbschichten erwirken den Raum in dem Werk, sie begrenzen ihn in der oberen linken Hälfte und doch vermitteln sie eine Unendlichkeit in der innerlichen Reise in der unteren rechten Seite des Werkes ( der umhüllende Raum).

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Acry-Pigmente auf Leinwand

Material:Spachtel, Pinsel, Gitter
100x70

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Was passiert, wenn sich Farbschichten überlagern? Welche Blickräume entstehen? Was vermittelt uns unsere Phantasie bei der Beobachtung von Farbwelten in einem Werk?
Dieses Werk erwartet eine besondere Interaktion des Betrachters. Verfolgend und beobachtend erscheinen ihm verborgene Räume, die sich durch das Überlagern der Farbschichten formen.
Tiefe, verborgene und sich selbst darstellende Blickräume entstehen bei der Betrachtung des Zuschauers. 
Der kleine verborgene Blickraum, der sich unten links gegenüber der roten Farbfläche enthüllt, regt die Phantasie an und wirkt wie eine führende Tür in den nächsten Raum.
Ein kleiner und doch nicht zu übersehender gelber Fleck oben in der linken Hälfte des Werkes, formt eine tanzende Figur, die das ganze Farbspiel, das Geheimnis von Oben betrachtet und unsere Phantasie dabei anregt.
 

Durchlässige Farbräume

Acryl, Pigmente auf Leinwand 

Material: Löffel, Besen, Spachtel
100x70

Spuren

Eine weitere Umsetzung zum Thema Farbschichten.
Spuren, welche in diesem Werk, eine Lebensphilosophie wieder spiegelt.
Spuren vermittelt, die Oberfläche (das Neue und doch verweste alte). 
Farben überlagern sich, sie bilden neue Schichten und doch bleibt die Spur der Alten bereits aufgetragenen Farbe sichtbar. Es sind die Spuren, die Vergangenheit spiegeln und doch von zukünftigen Farbschichten (Lebensrhythmus) überdeckt  werden. Die Spur bleibt trotz dessen zum Teil sichtbar, denn sie ist bereits ein Bestand des Lebenszyklusses.
Das Leben, ein Rhythmus aus der Vergangenheit und Gegenwart. Die Hauptdarsteller sind die beiden Komplementären blau und orange

 

 

Schein oder Sein

In diesem Werk versuche ich dem Betrachter, durch eine Zusammensetzung von Farben in einer gewissen Beziehung (Simultaner Farbkontrast), eine

Täuschung zu vermitteln.
Der Zusammenspiel der orangen Farbtöne mit grauen Farbflächen, erwirkt eine Täuschung in unserer Wahrnehmung.
Bei längerer Betrachtung des Farbspiels, erscheinen dem Betrachter die grauen Farbflächen, die klein eingesetzt wurden als blau. Es ergeben sich Eindrücke von hellen und dunklen Blautönen, obwohl die eingesetzte Farbe ein reines Grau mit seinen Abstufungen ist. Die Macht, die Farbbeziehungen auf unsere

Wahrnehmung haben wird hiermit begreiflich.

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Acryl, Pigmente, Tinte  auf Leinwand
Material: Spachtel, Pinsel, Bürste, Schwamm
60x80

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Acryl, Pigmente, Pastel auf  Leinwand
Material : Spachtel, Pinsel, Bürste
 60x80

Die räumliche Mitte

Wie entsteht eine Mitte? Ist Sie ein Resultat unserer Betrachtung eines Werkes? Ist Sie etwas Spürbares? Entsteht Sie durch unseren Blick, unsere Art, wie wir etwas betrachten und uns in es hineinfühlen?

Ist Sie vom Künstler vorgegeben? 

In diesem Werk entsteht die Mitte durch das Gefüge, welches sich aus kleinsten Schatten und Farbschichten formt. Die Räumlichkeit entsteht erst beim Zusammenfügen dieser einzelnen Räume, hier führt Sie zu einer Mitte.  Die obere Hälfte fällt schwer in die Tiefe, nach und nach, je enger sich diese Räume zusammenfügen, beginnt die Leichtigkeit und es bleibt nur die Grundfarbe. Das Gelb, ist die herrschende, führende Kraft der einzelnen, kleinen Räume.

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Öl und Pigmente auf Leinwand

Material: Pinsel, Finger

80x100

Der Aufbruch der Farben. In diesem Werk herrscht keine Ruhe, jede Farbe versucht ihre Macht energetisch darzustellen. Die zwei Hauptfarben mit deren komplementären  gegenüberstehenden Farben( blau, orange-gelb, violett) üben die Hauptmacht im Werk, doch das Gelb sticht nach vorne und springt durch seine Leuchtkraft in den Fokus des Betrachters. Das tiefe in sich ruhende Blau tritt zum Teil in den Hintergrund, doch legt es die Grenze für die gelbe Farbe fest. Sie verhindert die gewollte und doch nicht erreichte Ausbreitung der gelben Farbfläche. Ein Hauch violett legt sich auf die gelbe Farbfläche fest und vermittelt dadurch eine gewisse kriegerische Atmosphäre. Es steht für sich und sticht durch das komplementäre Farbspiel doch stark hervor.
Die kleinen orangen Farberscheinungen im Werk oben links, deuten noch einmal die Tiefe des blauen Farbtons und verstärken seine Wirkung.

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Aufbruch

Acryl, Pigmente auf Leinwand
Material: Löffel, Schwamm, Spachtel, Pinsel 
50x70 

dieses Werk wirkt in sich sehr atmosphärisch durch die Abstufung der Blauen Farbtöne. 
Man schwebt träumerisch mit und doch verführt es das betrachtende Auge in eine rotierende Bewegung. 
Der Fleck, der gelbe, schwebende Fleck.

Er setzt einen Fokus ins Werk und verleiht dem Ganzen Werk eine energetische , rotierende Bewegung. Er vermittelt Tiefe und verschafft Ebenen, die Leichtigkeit und Tiefe in sich verbergen.
Es wirkt auf dem ersten Blick ruhig und durch eine genaue Betrachtung führt die Bewegung nachdenklich in die Tiefe.

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Der schwebende Fleck

Acryl, Pigmente auf Leinwand
Material: Bürste, Pinsel, Schwamm
60x80

Eine Reise und gleichzeitig eine innere Sehnsucht zum Wasser, zum Meereswasser, die Salzluft, Weite und das Gefühl der Freiheit hat mich zu dieser Komposition geführt. Ein Wunder der Natur, der Lichtstrahlen und dieses transparente elementare Teil unseres Lebens auf der Erde "das Wasser". Wie verzaubernd diese Farbtöne auf uns wirken und die Sehnsucht in uns erwecken. Sie sind die Farben, die wir in der Natur nicht fassen können. Sie bilden Himmel und Meeresoberflächen. 

Ein gefangenes und trotzdem lebhaftes Licht erscheint zwischen den blau und grün Farbtönen. Licht, die Energie, die dieses Element zum Leben erweckt. Die Tiefe und Weite verkleiden sich mit dem Abschied des Tageslichtes langsam ins violette, dunkelrote, welches ein Gegensatz zum Flimmer und der Transparenz dieses Wassers im Tageslicht  spiegelt. 

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Sehnsucht

Acryl, Pastel, Pigmente auf Leinwand
Material: Bürste, Pinsel, Schwamm
60x80

Die überlebende Energie/Geschichte

selten male ich Eindrücke, die mir in der Natur begegnen eins zu eins, oder versuche, das Gemalte dem anzugleichen.  Doch diese Arbeit hält einen augenblicklichen  Eindruck fest. Es ist die überlebende Energie, die hier das Werk beherrscht. Sie spiegelt eine entnommene und doch überlebende Energie, die Spuren des Raubes reflektiert.

Es sind die leuchtenden Linien, die von den tiefen rötlichen Farbnuancen durch die leuchtende Mitte (die Kraft) weiterhin zum Rand führen. Sie erzählt dem Betrachtenden die  verborgen vergangene Geschichte, die zu dieser atmenden Oberfläche führte.   
 

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Öl und Pigmente auf Leinwand

Material: Pinsel, Finger, Papier

80x100

Quelle

Die überlebende Energie/Geschichte

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Kraft

Was bewegt diese Komposition? Welche Farbe übernimmt die Hauptrolle? Wie betrachtest du diese Arbeit? Vermittelt der obere Teil der Farbkomposition Schwere oder Leichtigkeit? Was bezwecken die klein gesetzten Farbräume in der schwebenden Ocker-Rot und Gelben Atmosphäre? Die Arbeit zeigt ein Gewusel von leuchtenden Gelben Strähnen, die das ganze Werk einfangen und zu gleichen Zeit, zur Mitte führen. Trotz der starken Beweglichkeit in der Arbeit, strahlt eine Ruhe aus der Mitte aus. Die bewegliche Farbatmosphäre lenkt zur Mitte und führt uns hinein in unsere innere Welt, seien es Gedanken oder einen für den Moment träumerisches nachdenkliches Verweilen.

Bewegung, Ruhe und Nachdenklichkeit, die zur Kraft führen, spiegeln sich in dieser Arbeit.

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Ockerpigment, Acryl auf Leinwand

120x100cm

Transparenz oder Opazität

Ein Experiment mit Öl auf Büttenpapier einmal Lichtdurchlässig, in dem ich die Arbeit auf der rechten Seite hängend auf einer Glastür abfotografiert habe und einmal, indem ich die gleiche unveränderte Arbeit auf dem Boden ohne direktem Lichteinfall abfotografiert habe. Mich fasziniert hierbei, wie sich die Farbe und das Papier in deren Erscheinungsform und ihrer Farbigkeit ändern. Im Gelben Beispiel, verwandelt sich das gelb fast ins grünliche und im rot-grünen Beispiel, verwandelt sich der Farbeindruck der roten Farbe ins bräunliche. Beide Farbkompositionen verkörpern sich in zwei komplett unterschiedlichen Versionen. Das Öl vermischt sich mit der Farbe, wodurch Teile der Farbigkeit eine Opazität hervorrufen und trotzdem eine gewisse Transparenz in sich bewahren.

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Öl-Pastell und Rapsöl auf Büttenpapier

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Öl-Pastell und Rapsöl auf Büttenpapier

Klang und Rhythmus des Komplementär „innerer Klang auf der reinen Malerei Ebene

Klang, Rhythmus sind die herrschende Sprache dieses Werkes. Der Klang des Zusammenspiels von zwei Farbkontrasten Ton in Ton und des komplementären-Farbkontrastes.
Der Rhythmus entsteht durch die Abstufungen der grünen Farbe, die den Hauptcharakter dieses Werkes erzeugt, doch trotz ihres großen Anteils im Werk, hält sie sich zurück, sie erzeugt eine Tiefe und formt das Bewegungsfeld für die Farbklänge.
Die rot-orange und gelben Farbflächen ergeben den Klang im Raum. Sie führen den Blick zu Ihnen und ergeben den Farbklang im Gemälde.
Die gelb-orangen Farbflächen schweben über ihrem komplementären Farbbegleiter
und verleihen ihm eine Sprache im Feld.

Illusion eines Striches

zwei Komplementäre und führende Linien.
Sie lenken den Betrachter ab und verführen ihm zu einer Täuschung.
Es ist ein Zusammenspiel von malerischen Elementen.

Es entstehen zwei oder mehrere Phantasie Bilder.
Zum einen hebt sich die rote Farbfläche ab und verwandelt sich in ein seitliches Profil von einem Gesicht, das schnuppernd die Flüssigkeit aus dem Glas in sich einwirken lässt.
Doch das hier eigentlich gemeinte erwünschte Bild, ist eine sitzende Figur, die eine Hand hochhebt und sich dabei neigend versucht auf das geometrische Dreieck zu setzen.
Jede einzelne Positionierung, sei es die Farbe, Linie oder der Fleck erzeugt eine Sprache in einer Komposition, doch diese Sprache wird in Ihrer Interpretation dem Betrachtenden überlassen.

Tanzende Figuren in der Wiese des Komplementärs
Klangsprache der Farbfiguren (Klang&Farbe )

In diesem Werk begegnen sich Farbklänge und Rhythmen.
Es tanzt die rechte Figur im Bild. Sie erzeugt den Schwung im Raum .
Die linken Figuren im Raum schwingen zurück, doch hier begegnen sich verschiedene Schwingungen und ergeben neue Farben (neue Welten). 
Es entstehen Farbmischungen in der Mittelachse des Bildes. 
Die Bewegung der Figuren, ihr Klang, ihr Rhythmus verschaffen die gesamte Komposition und verleihen dem Werk eine lebhafte fast spielerische Atmosphäre, die das Auge dem Betrachtende keinen Moment der Ruhe ermöglicht.

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Acryl. Pigmente auf Leinwand 
Material: Spachtel, Pinsel
50x70

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Öl auf Leinwand- 
Material: Löffel, Schwamm, Spachtel, Pinsel 
50x70 

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Material : Aquerell, Tusche auf Linwand
 60x80

Farbschichten

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Kleinformat Pigment Farbschichten : freie Farben : freie Wege
Pigment auf Leinwand

Kleinformat-Drehende Mitte
Acryl auf Leinwand

Farbkomposition - analytische Betrachtung  eines Vermeer Gemäldes
Wandfarben auf Holzplatten

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ERLEBBARE FARBEN-ERINNERUNGSFARBRÄUME   

FARBE-RAUM-WAHRNEHMUNG - M.A ABSCHLUSSARBEIT

Danke an den Künstler und Fotografen Jannes Phillip Ley für den fotografischen Prozess

„Farben sind organische Glieder einer Bedeutung, die mit anderen geteilt werden,  doch in sich bleiben sie einen Rätsel, dessen Lösung jeder nur in den Tiefen seiner Erinnerung findet“                                                                                                           

                                                               Literatur -I send you a cadmium red  

Das Rätsel der Farben, ihren Einfluss auf unsere Wahrnehmung, unsere Erinnerung und die Illusion, die sich in Räumen durch Farbkompositionen abspielt, sind der Ausgang meiner Arbeit.
Wie stark beeinflusst Farbe die Kommunikation im Raum, wie entsteht eine Beziehung zwischen Mensch und Raum durch Farbe?
Ein Prozess, der mit eigenen Aufnahmen aus der Natur beginnt , und mit Erfahrungsräumen , Erinnerungsfarbräumen endet.

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LICHT

MEERESBLAU

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Pigment Arbeiten auf Büttenpapier-Farbpaletten aus Naturaufnahmen

Textil -Leinen-für den Verweilungsort innerhalb eines Kugel förmigen Raumes

Der Raum

Mit experimentellen und wissenschaftlichen Methoden entwickelte ich ein räumliches Farbkonzept, das einen komplementär und hell und dunklen Farbkontrast nutzt .Ich entwickelte innerhalb eines Raumlabors eine Farbreise innerhalb zweier Quaderräume, die sich bis auf Eingang und Farbigkeit  gleichen . Die Farbigkeit der Räume führt zu einer Illusion innerhalb der Räume und  unerwarteter räumlicher Wahrnehmung.
Mensch, Farbe, Raum formen ein Gebilde, Grenzen zwischen Aussen und Innen werden durchbrochen, Übergänge werden zu Blickräumen 

Eingänge und Ausgänge sind Übergangsschwellen, die eine Beziehung zum Raum tragen. Sie begleiten uns hinein oder führen uns hinaus......

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Rundgang

Der Gelbe Raum-Blickraum 1- Decke

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Blickraum 2-Eingang

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Die Räume gleichen sich der Natur an, sie spiegeln Licht und Dunkelheit, die mit dem

Blau des Himmels oder Blau des Meeres assoziiert wird.
Jeder Raum führt zu zwei Blickräumen.

Im ersten Erfahrungsraum

drängt sich die Gelbe Farbfläche hinein, sie erweitert den Raum und vergrößert ihn . Sie bricht

die Grenzen zwischen Innen und Aussen .
Sie leuchtet und vermittelt Wärme, Kraft und Licht. 
Im zweiten Erfahrungsraum drängt sich die Dunkelblaue Farbfläche hinein und verstärkt das Gefühl der Enge, des Versinkens . 
Sie verkleinert den Raum .Sie wirkt dunkel und kalt .

Der zweite Blickraum führt
hoch zu Decke -Textilraum.
Er trägt die Kontrastfarbe 
des jeweilen Raumes.
Es führt in die Weite im 
dunklen Raum, oder drängt
in die Tiefe im hellen Raum.
Der Winkel des aufgespannten
Textiles entspricht dem
Blickwinkel innerhalb des
Raumes.

Der Blaue Raum-Blickraum 1-Decke

Grenzen

Enge

Dunkelheit

Blick nach Außen

Grenzen

Weite 

Licht 

Blick nach Außen

Blickraum 2-Eingang

Blickräume

Decke

Zwischenräume

Zwischen den beiden Räumen formt sich der Zwischenraum,

der nur durch das Blicken erfahrbar ist. Er ist ein Übergangsraum und ein Verbindungsraum. 
Er spiegelt in seiner Struktur,

die Textur des Textilraumes,

der sich innerhalb der Erfahrungsräume zu Decke formt.
Farben der Innenräume verbreitern sich, sie fließen

nach außen ineinander und formen durch ihre hell und dunklen Farbtöne einen Strukturraum, der sich bis

hoch zu Decke formt.
Er lässt sich nur durch diesen Blickraum erkunden.
Er verbindet die Erfahrungsräume und

verschafft eine Farbillusion,

die sich mit dem Lichteinfall

abspielt.

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Zwischenraum-Blickraum-

Übergangsraum,Verbindungsraum

Übergang vom warm und kalten 

Farbraum in den zweiten

Erfahrungsraum (Blauer Raum)

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Blickfang

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Blickfang-Tor-dient als Orientierung 
und führt zum warm und kalten
hinteren Raum.

Die Lineale Struktur des Textiles verbreitet sich im gesamten Raum.
Sie dient zur Definierung des Zwischenraumes, Ort des 
Verweilens des Leibes innerhalb der beiden Raume.
Im Zwischenraum spiegelt Sie die Verschmelzung der
Inneren Farben der beiden Räume in ihre hellen und 
dunklen Farbnuancen nach außen .
Dadurch entsteht ein strukturierter -Blickraum, der einen Zwischenraum und Übergangsraum formt.

Der Eingang der beiden Räume unterstützt die Farbwirkung des Innenraumes.
Der Eingang des dunklen Raumes drängt sich von der Weite in die Enge ..
Der Eingang des hellen Raumes-gelber - Raum führt von der Enge in die Weite. Die Eingänge sind Schwellen, die die Räume beim Hineintreten definieren .

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Textil-zweiter Blickraum zur Decke

Raum 1-gelber Raum-heller Raum

Raum 2-blauer Raum-dunkler Raum

Verweilungsorte.

Körper und Raum

Berührung

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ORT DESVERWEILENS

        BLAUER RAUM

VERWEILUNGRAUM

        BLICKRAUM

BERÜHRUNG

ORT DESVERWEILENS

        GELBER RAUM